„Engel auf den Feldern singen, stimmen an ein himmlisch Lied.“ - Ein Streifzug durch die Krippenlandschaft 2023/2024 -

Meldung 05.01.2024

Einige von Ihnen werden schon die diesjährige Krippenlandschaft in unserer St. Antoniuskirche in Queidersbach besucht haben. Sicherlich ist Ihnen dabei aufgefallen, dass sich die Krippe wieder in einer neuen Gestalt zeigt. Wir wollen Sie nun wieder mitnehmen zu einem Rundgang durch die Landschaft. Die angegebenen Blickrichtungen sind jeweils aus der Sicht des Betrachters, der vor der Krippe steht, zu verstehen.

 

Der Rundgang beginnt diesmal in der Stadt Bethlehem mit ihren Stadtmauern und dem Tempel. Sie befindet sich auf einer Anhöhe. Es ist eigentlich dunkle Nacht und nur spärliches Licht erhellt die Mauern und Gassen innerhalb der Stadt. Doch in dieser Nacht ist alles etwas anders: Ein helles Leuchten erhellt die Nacht.

 

20231231 125453Vor dem Tempel der Stadt (rechts) ist der Verkündigungsengel erschienen, welcher den Hirten auf dem Feld und den Bewohnern der Stadt die frohe Botschaft der Geburt Jesu Christi verkündet. Schon erblicken wir in den Gassen Bethlehems einen alten Hirten mit Stock, einen Mann mit einem Kind (Blickrichtung links am Stadttor) sowie einen Widder.

Wir bewegen uns durch das große Stadttor (Blickrichtung links) heraus aus Bethlehem, und gehen den Weg hinab, wo wir zwei der drei heiligen Könige begegnen sowie einem jungen Mann aus dem Gefolge der drei Könige. Er trägt Teile des Gepäcks der drei Weisen.

In Blickrichtung rechts sehen wir einen Bachlauf, der aus einem Kanal unterhalb der Stadt wieder ins Freie tritt um sich seinen Weg in einem offenen Bachbett durch die hügelige Landschaft ins Tal zu bahnen. Oben auf dem Kanalbogen steht ein weiterer Hirte mit einer Flöte, der die frohe Botschaft des Engels vernommen hat. Der Bach fließt hinab ins Tal, wo er in einem See mündet.

Die hügelige und noch recht grüne Landschaft links und rechts geht mehr und mehr über in ein karges Wüstental mit viel Sand, Steinen und ein paar Palmen. Zentral für den Betrachter steht ein alter, zerfallener Stall (in diesem Jahr neu auf der Krippe). Dort haben Josef und Maria Zuflucht gefunden und wir sehen das Jesuskind in der Krippe liegen. Ebenfalls im Stall haben Ochs und Esel ihren Platz gefunden.

Der dritte König (links) sowie einer der Hirten (rechts) knien vor dem Stall.

Ein weiterer Engel über dem Stall verkündet das „Gloria in excelsis deo“.

In der weiten Wüstenebene In Blickrichtung rechts treffen wir auf das Kamel mit seinem Kameltreiber. Beide gehören auch noch zum Gefolge der drei Könige.

Werfen wir nun noch einen Blick nach rechts wieder etwas die Hügellandschaft rauf, wo auf einer kleinen Anhöhe das für unsere Krippe typische Kirchlein zu sehen ist, aus dem (bei Münzeinwurf) ein Glockenspiel erklingt, ein Engelchen vor die Kirche tritt und die Besucher segnet.

Über der Krippenlandschaft schwebt wieder der Stern von Bethlehem und zeigt den Hirten, Weisen und allen Besuchern unserer Kirche den Weg zur Krippe.

Unser Weg endet dann beim „Schnäpperengel“. Wirft man ihm eine Münze (ab 20 Cent) in den Spendenbeutel, bedankt er sich mit einem Kopfnicken und Wasser, Licht und Musik der Krippe wird eingeschaltet. Bitte werfen Sie auch nur Münzen ein (20 Cent, 50 Cent, 1 Euro, 2 Euro).

Die so eingehenden Spendengelder werden wieder zweckgebunden für die Krippe verwendet, zum Beispiel für Reparaturen sowie Neuanschaffungen.

Die Figuren (außer der Verkündigungsengel, das Christuskind und der Schnäpperengel) gehören zur Serie der sogenannten Holtmannkrippe in der Größe von 50 cm (gemessen an der Figur des heiligen Josef). Diese Figurenserie wurde vom Bildhauer Jakob Holtmann (1863-1935) in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts geschaffen.

Wir laden Sie nochmals herzlich ein zum „Krippchegugge“. Voraussichtlich bis einschließlich
04. Februar 2024 kann die Krippe täglich in der Zeit von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr besichtigt werden.

Hinweis der Redaktion:

Bilder der Krippenlandschaft finden Sie in der Bildergalerie.