Deutscher Wetterdienst
am Montag, 16.02.26, 11:33 Uhr
Wetter- und Warnlage:
Detaillierter Wetterablauf:
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, MSc.-Met. Sebastian Schappert
Wetter- und Warnlage für Deutschland
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbacham Montag, 16.02.26, 11:33 Uhr
Auf den Nordosten ausgreifender Schneefall, im Bergland kräftig. Im Westen und Südwesten im Bergland Schneeschauer, vereinzelt Gewitter mit stürmischen Böen. Kommende Nacht ab 400 bis 600 m Schneeschauer, bei Aufklaren überfrierende Nässe.
Wetter- und Warnlage:
Ein Tiefausläufer kommt etwa bis zur Elbe voran und führt etwas mildere Atlantikluft heran. Nordöstlich der Elbe hält sich weiterhin Kaltluft. SCHNEE/GLÄTTE: Heute im Norden und Osten zeitweise leichter Schneefall mit Neuschneemengen zwischen 1 und 5 cm, nur in Vorpommern kaum Schneefall. In den Mittelgebirgen oberhalb 500 bis 1000 m mit kräftigen Schauern oder Gewittern 5 bis 10 cm Neuschnee in kurzer Zeit möglich. Abends und nachts im Nordosten leichte Schneefälle. Dabei Neuschneemengen zwischen 1 und 4 cm. Im übrigen Deutschland Absinken der Schneefallgrenze auf 700 bis 400 m mit Neuschneemengen bis 5 cm in den Höhenlagen. Nur in Staulagen örtlich mehr Schnee. Vor allem im Schwarzwald, in den Alpen und im Bayerischen Wald 5 bis 10 cm Neuschnee, exponiert bis 15 cm. Vom nördlichen Niedersachsen bis zum zentralen Sachsen vorübergehend gefrierender Regen möglich. Im Mittelgebirgsraum bei Aufklaren überfrierende Nässe. Am Dienstag im Nordosten weiterhin leichter Schneefall mit Neuschneemengen zwischen 1 und 5 cm. Im Bergland oberhalb von 400 bis 600 m Schneeschauer und ebenfalls 1 bis 5 cm Neuschnee möglich. In exponierten Staulagen auch Neuschneemengen zwischen 5 und 10 cm. In den Alpen und im Schwarzwald bis zum späten Abend oberhalb von 1000 m Gesamtneuschneemengen zwischen 20 und 30 cm, hochalpin bis 40 cm. GEWITTER: Im Tagesverlauf in der Südwesthälfte kurze Gewitter mit Graupel und steifen bis stürmischen Böen (Bft 7 bis 8). Abends nachlassend. Am Dienstag im äußersten Süden im Tagesverlauf einzelne Gewitter mit Graupel nicht ausgeschlossen. WIND/STURM: An der Ostsee bis zum Nachmittag, in Vorpommern bis zum Abend kräftiger Südostwind mit steifen bis stürmischen Böen. Im Südwesten und Süden im Bergland steife bis stürmische Böen bis 70 km/h (7 bis 8 Bft), auf exponierten Bergen Sturmböen Bft 8 bis 9). Auf Schwarzwald- und Alpengipfeln schwere Sturmböen um 100 km/h (10 Bft). Am Nachmittag und Abend abnehmender Wind. Kommende Nacht und am Dienstag nur noch auf exponierten Gipfeln stürmische Böen oder Sturmböen zwischen 65 und 85 km/h. FROST: Heute etwa östlich der Elbe Dauerfrost zwischen -4 und 0 Grad. In der Nacht zum Dienstag in der Südwesthälfte in den Niederungen frostfrei. In der Nordosthälfte leichter Frost bis -5 Grad, in Vorpommern mäßiger Frost bis -7 Grad. Am Dienstag im Nordosten Dauerfrost zwischen 0 und -3 Grad.
Detaillierter Wetterablauf:
Heute von der Nordsee bis in den Südosten und Osten Schneefälle, im Bergland teils kräftig, unter Abschwächung bis in den Nordosten vorankommend. Nur in Vorpommern bis zum Abend noch trocken. Sonst wiederholt Regenschauer, teils auch kurze Graupelgewitter. Nordöstlich des Harzes oft Dauerfrost mit -4 bis 0 Grad. Weiter nach Südwesten milder, 1 bis 7, am Oberrhein bis 10 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind, im Norden und Osten aus Südost, sonst aus Südwest. In Gewitternähe, an der Ostsee sowie im Süden und Südwesten starke bis stürmische Böen, im Bergland Sturmböen. In der Nacht zum Dienstag verbreitet schauerartig verstärkte Niederschläge, im Bergland und im Nordosten durchgängig als Schnee. Sonst zunächst noch Regen, bis zum Morgen in der Westhälfte allmählich auf etwa 600 bis 400 Meter absinkende Schneefallgrenze. Gebietsweise Glätte. Von der Nordsee bis zum Erzgebirge vereinzelt gefrierender Regen möglich. Tiefstwerte in der Südwesthälfte +5 bis 0 Grad und weiter windig, im Bergland stürmisch. In der Nordosthälfte 0 bis -7 Grad.
Am Dienstag häufig Regen- oder Schneeschauer, in Nordweststaulagen länger anhaltende Schneefälle, an den Alpen auch kräftig. Im Nordosten sowie oberhalb 600 m durchweg Schnee. Im Süden vereinzelt Gewitter. Im äußersten Nordosten meist leichter Dauerfrost, sonst 1 bis 7 Grad, am Oberrhein darüber. Im Süden und Westen mäßiger bis frischer, dort im Bergland in Böen stürmischer West- bis Nordwestwind. Sonst schwacher bis mäßiger Wind, im Norden und Nordosten aus östlichen Richtungen. In der Nacht zum Mittwoch von der Mitte bis in den Osten und Südosten weiterhin Schneeschauer. Sonst weitgehend abklingende Niederschläge und gebietsweise Auflockerungen. Tiefstwerte -2 bis -8, an Rhein und Main um 0 Grad. Vom Nordwesten bis zur Mitte stark böig auffrischender Nordwestwind.
Am Mittwoch im Osten und Norden teils stark bewölkt, dort gebietsweise Schneeschauer. Sonst wechselnd bewölkt und niederschlagsfrei. Im Südwesten voraussichtlich gegen Abend aufziehende Bewölkung und aufkommender Schneefall. Tageshöchsttemperaturen im Norden und in der Mitte -2 bis +2, im Süden und in Rheinnähe 2 bis 6 Grad. Meist schwachwindig. In der Nacht zum Donnerstag in der Nordhälfte vielfach klar oder gering bewölkt. An der Ostsee einzelne Schneeschauer. Im Südwesten und Westen aufkommend teils kräftiger Schneefall, im Laufe der Nacht im äußersten Südwesten auf 1000 m ansteigende Schneefallgrenze und Übergang in Regen. Temperaturrückgang auf -1 bis -8 Grad, bei Aufklaren über Schnee auch darunter.
Am Donnerstag vom Westen im Südosten zeitweise Schneefall, im Südwesten teils Regen oder Schneeregen. Sonst wechselnd bewölkt, vor allem im Nordwesten mit Aufheiterungen. Im Nordost sowie in einigen Mittelgebirgslagen teils Dauerfrost bei -3 bis 0 Grad, am Rhein +6 bis +8 Grad. Vorübergehend auffrischender und auf Nordost bis Nord drehender Wind. In der Nacht zum Freitag in den Alpen anfangs noch etwas Schnee, sonst kaum noch Niederschlag und gebietsweise aufklarend. Abkühlung auf -1 bis -6, bei klarem Himmel im Norden und Osten -6 bis -11 Grad.
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, MSc.-Met. Sebastian Schappert




