Deutscher Wetterdienst

Wetter- und Warnlage für Nordrhein-Westfalen

ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach
am Samstag, 10.01.26, 20:28 Uhr


Dauerfrost und Glätte, kommende Nacht gebietsweise strenger Frost. In der
Nacht zum Montag Unwettergefahr durch Glatteis! 


Wetter- und Warnlage:
Mit einer nordöstlichen Strömung fließt polare Kaltluft nach
Nordrhein-Westfalen. In der Nacht zum Montag greift von Westen das
Frontensystem eines Tiefs nördlich von Schottland über und führt
deutlich mildere Luft heran. 

FROST/GLÄTTE:
In der Nacht zum Sonntag mäßiger bis strenger Frost zwischen -5 und -9
Grad im Westen und -9 bis -13 Grad im Westen, in Tal- und Muldenlagen sowie
bei Aufklaren über Schnee bis -15 Grad. Verbreitet Glättegefahr durch
überfrierende Nässe.

Am Sonntag tagsüber Dauerfrost zwischen 0 Grad entlang des Rheins und -6
Grad in Ostwestfalen.

In der Nacht zum Montag zunächst verbreitet Frost zwischen 0 und -3 Grad
im Westen und -4 bis -8 Grad im Osten. Im Verlauf der Nacht von Westen
ansteigende Temperaturen und zunehmend frostfrei.

SCHNEE/GLATTEIS (UNWETTER):
In der Nacht zum Montag von Westen zunächst etwas Schneefall, vor allem im
Bergland nochmals 1-4 cm Neuschnee. Nachfolgend in Regen übergehend mit
gebietsweise erheblicher Glatteisgefahr (UNWETTER)!

WIND:
In der Nacht zum Montag vor allem an den Nordrändern der Mittelgebirge
böiger Süd- bis Südwestwind mit Windböen und stürmischen Böen
zwischen 55 und 70 km/h (Bft 7-8), am Nordrand der Eifel vereinzelt
Sturmböen um 80 km/h (Bft 9). 


Detaillierter Wetterablauf:
In der Nacht zum Sonntag teils gering, teils wechselnd bewölkt. Im
Weserbergland und Eggegebirge Bildung gefrierender Nebelfelder möglich.
Meist niederschlagsfrei. Verbreitet mäßiger bis strenger Frost bei -5 bis
-9 Grad im Westen und -9 bis -13 Grad im Osten. Verbreitet Glätte durch
Schnee oder überfrierende Nässe. Meist schwacher Wind aus Nordost,
später teils umlaufend.


Am Sonntag heiter bis wolkig und niederschlagsfrei. Dauerfrost bei
Höchstwerten zwischen 0 Grad entlang des Rheins und -6 Grad in
Ostwestfalen. Schwacher bis mäßiger Wind um Südost.
In der Nacht zum Montag von Westen stärkere Bewölkung und zunächst
Schneefall, im Verlauf rascher Übergang in Regen mit hoher Unwettergefahr
durch Glatteis. Tiefstwerte bereits in der ersten Nachthälfte mit -1 bis
-4 Grad am Rhein und -4 bis -8 Grad im Osten. Abseits des gefrierenden
Regens teils Glättegefahr durch überfrierende Nässe. Mit Durchgang der
Niederschläge vor allem am Nordrand der Mittelgebirge starke bis
stürmische Böen aus Süd bis Südwest.


Am Montag bedeckt und gebietsweise Regen, am Vormittag häufig gefrierend
mit Unwettergefahr durch Glatteis. Am Nachmittag nach kurzer
Niederschlagspause von Süden erneut aufkommender Regen, in
Mittelgebirgstälern im Sauerland lokal noch Glatteis möglich.
Höchsttemperatur zwischen 2 und 4 Grad im Osten und 4 bis 7 Grad im
Westen. Schwacher bis mäßiger Wind aus Süd bis Südwest, am Nordrand der
Mittelgebirge vereinzelt stark böig. 
In der Nacht zum Dienstag bedeckt und weitere Regenfälle möglich.
Tiefsttemperatur zwischen 6 und 2, in höheren Lagen um 0 Grad. 


Am Dienstag stark bewölkt bis bedeckt und gebietsweise etwas Regen.
Höchsttemperatur zwischen 6 Grad in Ostwestfalen und 8 bis 10 Grad im
Westen, in höheren Lagen um 3 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus
Süd.
In der Nacht zum Mittwoch weiterhin stark bewölkt und vereinzelt etwas
Regen. Tiefsttemperatur zwischen 6 Grad im Westen und bis 2 Grad im Osten,
im höheren Bergland bis 1 Grad. In exponierten Gipfellagen einzelne starke
Böen aus Süd möglich. 


Deutscher Wetterdienst, VBZ/NWZ Offenbach, JK