Warnlagebericht Rheinland-Pfalz

WARNLAGEBERICHT für Rheinland-Pfalz und Saarland

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Donnerstag, 08.01.2026, 10:28 Uhr

Vorübergehend Milderung mit Übergang von Schnee in Regen, örtlich
gefrierender Regen, Sturm. Ab Freitagmittag wieder kälter und Neuschnee,
Frost und Glätte. 

Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE:

Rheinland-Pfalz und das Saarland liegen im Einfluss atlantischer
Tiefdruckgebiete und deren Ausläufer. Dabei bleibt zunächst noch kalte
Luft polaren Ursprungs wetterwirksam, bevor ab Donnerstag zunehmend milde
Atlantikluft das Land vorübergehend flutet. 

FROST:
Tagsüber in einzelnen Hochlagen teils noch leichter Frost um -1 Grad.
In der Nacht zum Freitag vor allem im Bergland leichter Frost zwischen 0
und -3 Grad.

GLÄTTE/SCHNEE/SCHNEEVERWEHUNGEN/GLATTEIS: 
Tagsüber von Südwesten aufkommende und über die Region ausgreifende
leichte Schneefälle mit Glätte, in tiefsten Lagen später teils auch
Regen. Dabei nur lokal mal 1 bis 3 cm Neuschnee. Verbreitet Glätte durch
Schneematsch und überfrierende Nässe, lokal auch durch gefrierenden
Sprühregen.
 
In der Nacht zum Freitag von Südwesten kräftigere Niederschläge. Im
Südwesten rasch in Regen übergehend, im Bergland, insbesondere Richtung
Nordosten von Rheinland-Pfalz noch länger, teils kräftiger Schneefall.
Dabei vorübergehend 1 bis 5, im Westerwald lokal um 10 cm Neuschnee
möglich. Im Laufe der ersten Nachthälfte im Westen, im weiteren Verlauf
auch im Nordosten bis in die Hochlagen Regen, vereinzelt noch gefrierend
mit erhöhter Glättegefahr.

Am Freitag rasch aus Westen erneut aufkommende Niederschläge. Dabei bis
zum Mittag allmählich wieder auf 300-500 m, eingangs der Nacht dann
verbreitet bis in tiefe Lagen absinkende Schneefallgrenze. Dabei bis
Samstagmorgen im Bergland verbreitet 5-10, in Staulagen auch 10-20 cm
Neuschnee, dazu auch Schneeverwehungen (lokal UNWETTER möglich). In
tieferen Lagen im Norden von Rheinland-Pfalz ab dem Abend, sonst ab der
Nacht zum Samstag meist 1-5, lokal 5-10 cm. Verbreitet Glätte durch
Schnee/Schneematsch und Überfrieren.


WIND:
In der Nacht zum Freitag auffrischender und stark böiger Wind von Südost
auf Südwest drehen.  Dabei in der zweiten Nachthälfte verbreitet
stürmische Böen oder Sturmböen zwischen 60 und 80 km/h (Bft 8-9), in
Hochlagen sowie exponierten Tallagen vereinzelt auch schwere Sturmböen bis
100 km/h (Bft 10).
Tagsüber anhaltend stürmische Böen und Sturmböen aus Südwest zwischen
65 und 85 (Bft 8-9), stellenweise, insbesondere im Bergland sowie teils im
Südwesten auch schwere Sturmböen um 100 km/h (Bft 10). Erst
Freitagnachmittag und Abend von Norden zögerlich nachlassender Wind.

Nächste Aktualisierung: spätestens Donnerstag, 08.01.2026, 20:30 Uhr

Deutscher Wetterdienst, RWB Essen, DB